Bezirkslager 2024
Wir sind mehr
Pünktlich zum schönen Wetter am vorletzten Septemberwochenende sind aus allen Ecken des Bezirks Bruchsal die Pfadfinder nach Zwingenberg zum diesjährigen Bezirkslager gereist. Aus allen sieben Stämmen waren mal mehr mal weniger Leute dabei und natürlich auch wir waren mit dabei. Jeder hat etwas mitgebracht und Zelte, Programmpunkte oder Essen beigesteuert, damit wir alle ein schönes Wochenende haben können. Und das hat geklappt!
Der Anreise-Freitag war lang und entspannt. Nach der Ankunft haben wir als erstes die Zelte aufgebaut. Und dann hatten wir jede Menge Zeit den Platz zu erkunden und uns mit den anderen Pfadfis zu unterhalten, weil das Küchenzelt Probleme mit der Anreise hatte. Das Essen fand daher in zwei Etappen statt: der erste Hunger wurde mit Baguette gestillt und gegen halb zehn gab es dann die Maultaschensuppe dazu. Die jüngeren Stufen fielen direkt danach in die Schlafsäcke, während die Älteren noch ein Geländespiel spielten.
Der Samstag stand dann ganz unter unserem Motto “Piraten”. Vormittags konnte jeder das machen, was seine Piratenseele begehrte. Es wurden Knoten wurden geknüpft, Piratenmünzen gegossen, am furchterregenden Aussehen gearbeitet und und und. Die mutigsten Wasserratten testeten ihre Seetüchtigkeit und paddelten auf dem Neckar, der direkt an unseren Platz grenzte. Nach dem Mittagessen mussten dann noch im Hafenspiel Waren zwischen den Häfen hin und her transportiert werden ohne von den Räubern überfallen zu werden. Und die Unerschrockensten und Übermütigsten schwammen auch noch eine Runde im Neckar.
Nach diesem ereignisreichen Tag sammelten sich alle um die Lagerfeuerstelle und es wurden die unterschiedlichsten Lieder gesungen. Denn Singen am Lagerfeuer gehört für und alle dazu - aber welche Lieder gesungen werden ist von Stamm zu Stamm unterschiedliche und so konnte jeder noch das ein oder andere neue Lied lernen. Und mit diesem schönen Abschlussabend war das Lager auch schon wieder fast vorbei.
Am nächsten Tag hieß es nur noch Abbau, Abschlussrunde und Müllkette machen, sich verabschieden und dann wieder auf zum Bahnhof und nach Hause fahren. Im Gepäck: schöne Erinnerungen und die Erfahrung, dass wir nicht die einzigen Pfadfinder sind und “Die Anderen” ganz nett sein können.
LaKa